Übungen, um zum heilen magnetismus in den händen zu entwickeln

1. Der fünfstrahlige Stern

Ausgestreckt liegen. Ungefähr fünf Minuten, maximal zehn Minuten lang üben.

Es gibt zwei Versionen:

1. Murshid gibt die Übung wie folgt (in Sangitha 2):

Atmen im Rhythmus einer gleichen Anzahl von Herzschlägen für das Einatmen, Anhalten und Ausatmen.
Beim Einatmen denken Sie „Shafi“, beim Ausatmen denken Sie „Kafi“.
Der Atem erreicht den jeweiligen Ort (Füße, dann Hände, dann Stirn, dann Zentrum der Brust – oder ansonsten den geschädigten Körperteil) beim Einatmen. Für ein paar Wochen beginnt man mit den Füßen, bis man den Strom von Energie und Licht spürt. Dann geht man zu den Händen über, etc.

2. Pir Zia gab diese Form im Januar 2012:

i. Die Füße
Erfahren Sie die Fußsohlen als eine Schwelle, eine Grenze.
Atmen Sie über diese Grenze hinweg ein und aus.
Der tiefere Aspekt des Atems ist die Fluktuation des Lebensfeldes.
Genauso wie die Luft in unserem Körper zirkuliert, so tut es „das alles-durchdringende Leben im Raum“.
Stellen Sie sich vor, dass Sie am Strand liegen, mit den Füßen zum Meer hindeutend. Beim Einatmen kommt eine Welle an, welche die Füße bedeckt und über den ganzen Körper und durch ihn hindurch schwemmt.
Beim Ausatmen zieht sich die Welle zurück in das Meer.
Die Fußsohlen werden zu einer subtilen Membran, fein, zart und empfindsam.

ii. Die Hände
Einatmen: das Fleisch der Hände scheint ins eigene Energiefeld hinein zu verschmelzen.

Ein wundervoll frischer vital pulsierender Lebensstrom steigt durch die Hände, Arme, das Herz auf und erfüllt den ganzen Körper.
Ausatmen: Energie strahlt aus durch die Hände.
Füße und Hände lernen dabei, subtile Energie zu geben und zu empfangen.

Fahren Sie der Reihe nach fort mit:
iii. der Stirn
iv. dem Zentrum der Brust.

2. Folge von Übungen, um sich der subtilen Energie unserer Hände mehr bewusst zu werden
(Pir Zia im Januar 2012)

i. Reiben Sie die Hände.
Rubbeln Sie von den Ellbogen aus die Unterarme herunter – viele Male auf der einen Seite, dann auf der anderen Seite.
Rubbeln Sie von den Schultern aus die Arme herunter – viele Male auf der einen Seite, dann auf der anderen Seite.

ii. Während Sie einatmen, heben Sie Ihre Hände und lassen sie in der Luft fließen.
Während Sie ausatmen, lassen Sie sie sinken.
Nehmen Sie bewusst die subtile Flüssigkeit wahr, durch die Ihre Hände sich hindurch bewegen.
Spüren Sie das Pulsieren, Glühen und intensive Wachsein Ihrer Hände.

iii. Pir Vilayats Übung:
Halten Sie die beiden Hände einander zugewandt, sodass die Jelal-Kraft der rechten Hand und die Jemal-Kraft der linken Hand miteinander kommunizieren. Spüren Sie die elektrische Spannung zwischen den beiden Händen. Bewegen Sie Ihre Hände ganz allmählich zueinander hin und von einander weg.
Die Reibung intensiviert sich, wenn sie sich nähern, und wird weniger, wenn sie sich von einander fortbewegen.
Lassen Sie dann die Seifenblase platzen, bringen Sie ihre Hände zusammen, und halten Sie sie vor Ihr Herz.

iv. Blasen Sie über Ihre Handfläche – spüren Sie das sanfte Wogen der Energie.

v. Murshid empfiehlt den Heilern, ihre Hände zusammen zu halten, um Energie zu speichern, so dass die Energie herausstrahlt, wenn die Hände ausgestreckt
werden.
Man erlebt das in den Bewegungen von Saum und Salat. Praktizieren Sie die Gebete, besonders Saum, mit voller Aufmerksamkeit für die Bewegungen der Hände und die subtilen Energieströme. Man wird zum fünfstrahligen Stern.

3. Üben Sie sich darin, das Energiefeld von Wesen zu spüren, mit denen Sie zusammenleben: Fels, Kristall, eine Pflanze, ein Tier. Spüren Sie mit geschlossenen Augen die Energie verschiedener Farben.

4. Sequenz zum Aufbau von Magnetismus in den Händen, um zu heilen

i. Atmen Sie ein, lassen Sie Atem und Bewusstsein durch die subtile Wirbelsäule aufsteigen vom Basis- zum Kronenzentrum, vom Erdmagnetismus zum Himmelsmagnetismus, wobei Atem und Bewusstsein feiner und leichter werden,während sie höher steigen.
Halten Sie den Atem an, konzentrieren Sie sich auf oder über Ihr Kronenzentrum, lassen Sie sich ohne jede Anstrengung in Licht und feineres Bewusstsein aufsteigen.
Atmen Sie aus, kehren Sie die Richtung um, sodass Atem und Bewusstsein zum Basischakra hin absteigen.
Denken Sie beim Einatmen „Shafi“, der göttliche Heiler.
Denken Sie beim Ausatmen „Kafi“, die all-genügende Heilkraft.
Wiederholen Sie das 11 mal.

ii. Fahren Sie fort mit dem Fikr (denken Sie „Shafi“ beim Einatmen und „Kafi“ beim Ausatmen).
Einatmen und Atem-Anhalten wie zuvor.
Lassen Sie beim Ausatmen Atem und Bewusstsein zum Herzen herabsteigen, und strahlen Sie dann durch die Arme zu den Hände hin aus.
Wiederholen Sie das 11 mal.

iii. Wischen Sie, ohne Ihren Körper zu berühren, mit Ihrer rechten Hand von der linken Schulter abwärts zu Ihrer linken Hand hin, und spüren Sie dabei den Magnetismus. (3 mal)
Wischen Sie, ohne Ihren Körper zu berühren, mit Ihrer linken Hand von der rechten Schulter abwärts zu Ihrer rechten Hand hin, und spüren Sie dabei den Magnetismus. (3 mal)

Spüren Sie den Magnetismus zwischen Ihren Händen, wenn Sie sie auseinander ziehen, und fühlen Sie den Widerstand, wenn Sie sie aufeinander zu bewegen.

iv. Sie können mit dem Fikr von „ShafiKafi“ weitermachen, während Sie den heilenden Atem der Reihe nach auf jedes Ihrer eigenen Zentren lenken, von der Basis zur Krone, 3 Atemzüge (oder mehr) für jedes Zentrum.
Für das Wurzel- und Kreuzbeinzentrum legen Sie die Hände in entsprechender Höhe auf Ihren Rücken.
Für Solarplexus und Herz legen Sie die Hand auf das betr. Zentrum an der Vorderseite Ihres Körpers.
Für das Kehlzentrum platzieren Sie die Hände vor das Zentrum, aber ohne Berührung, da die Energie sehr fein wird.
Lassen Sie die Hände sinken.
Atmen Sie mit dem Fikr in das Kronenzentrum.
Atmen Sie weiterhin nach oben zum Kronenzentrum ein; atmen Sie nach unten aus und durch das Zentrum des Dritten Auges hindurch nach außen.

Übersetzung: Kaivan Plesken